Aktuelles update: 19.06.2011  
 

Europäisches Haus der Begegnung

für benachteiligte Jugendliche in Foncebadon /Castilien-Leon
auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela

 


Mai 2011 Innenwände werden aufgebaut

Eine starke Gruppe der Jugendhilfe aus dem Christophorus Jugendwerk Breisach Oberrimsingen und Mariahof Hüfingen macht sich auf den Weg zum Einbau der Innenwände in das europäische Haus der Begegnung für sozial benachteiligte Jugendliche auf dem Jakobusweg in Castillien Leon. Dank einer großzügigen Spende der Firma Knauf konnten die Innenwände eingebaut werden. Ein schönes Beispiel dafür, wie Jugendhilfe kooperiert und gemeinsam Ziele erreicht. Ein Videoclip zu diesem Projekt finden Sie unter Media. Die Haustechnik ist bereits in Planung.



April 2011 Der Innenausbau beginnt – Vermessung der Innenwände


Eine Gruppe aus dem Christophorus Jugendwerk Oberrimsingen und der Jugendhilfe St. Ansgar Hildesheim machen sich auf den Weg nach Foncebadon und zeichnen die Innenwände des europäischen Hauses der Begegnung auf. Dabei ist Vermessungstechnik mit dabei. Von Niveliergerät über Lot und Kreuzlaser ist alles vorhanden, was ein Vermessungstechniker braucht. Mit Schlagschnur und gelber Markierungsfarbe werden die Innenwände für den ersten Bautrupp aufgezeichnet. Endlich mal wieder wird die Theorie in die Praxis angewandt. Zur rechtwinkligen Raumaufteilung kommt der Satz des Pythagoras zum Einsatz. Der Elektriker aus Hildesheim plant, wie die Elektroinstallation umgesetzt werden kann.
Nach getaner Arbeit bekommt man eine Vorstellung wie die Räume aufgeteilt sind. Nun können die ersten Handwerker für den Innenausbau anrücken.


Reise zur Planung des Innenausbaus vom 28 -31 Mai 2010

Anlass der Reise war, den Rohbau des Hauses der Begegnung für benachteiligte Jugendliche in Foncebadon zu vermessen und erste Kontakte mit Handwerkern für den Innenausbau aufzunehmen. Wie in Spanien üblich treffen wir uns gleich am ersten Abend mit Pater Gaspar, dem Bauunternehmer Alfonso einem Elektriker und einem Wasserinstallateur um die aktuelle Lage zu besprechen.
Der Architekt Heribert Schmitz hat viele Fragen und bringt seine Fachkompetenz hervorragend mit ein. Am zweiten Tag wird der Rohbau, der gut gelungen ist komplett vermessen. Mit Lasermessgerät nimmt es einen Tag in Anspruch bis Heribert alle erforderlichen Daten aufgenommen hat. Am Sonntag machen wir uns auf den Weg und laufen die Strecke von Foncebadon bis Molinaseca.

Am Montag geht es nach vielen Fachgesprächen mit den Handwerkern nach Hause.

Aufgrund des plötzlichen Todes von Heribert Schmitz (re.) 4 Wochen nach der Reise, können die Pläne nicht zu Ende gedacht und gezeichnet werden.

Sehr bewegt konnte ich an der Beerdigung am 18. Juni von einem tollen Menschen Abschied nehmen.

Seine Gedanken zum europäischen Haus der Begegnung werden wir weiter tragen.



Manfred Emiér